Tampon im Vorteil
„Horch was kommt von draußen rein!“ Wenn das Bauchgefühl von jungen und unerfahrenen Mädchen reden könnte, würde es wohl diesen Satz sagen, während das Mädchen grübelt, ob der Tampon in ihrer Hand das richtige Mittel für ihren Menstruationsschutz ist. „Passt dieses längliche Ding überhaupt in meine kleine Scheide rein? Könnte schlimmsten Falles der Tampon in meinem Körper für immer verschwinden wie ein Schiff im Bermuda-Dreieck? Und verrutscht es auch nicht beim Sport oder bereitet Schmerzen bei körperlicher Betätigung?“ Alles Fragen, die junge Mädchen, die gerade Ihre ersten Erfahrungen mit der Regel sammeln oder dies noch vor sich haben, unnötig nervös machen und ängstigen. Dabei gibt es dazu überhaupt keinen Grund. Denn es spricht so vieles für den Tampon.
Der richtige Umgang mit dem Tampon
So ein Tampon ist nicht nur klein, weich und passt in jede Hand. Nein, er passt auch in jede Vagina. Im mittleren Drittel der Scheide verrichtet der Tampon dann nach erfolgreicher Einführung dort seine Arbeit und saugt das Menstruationsblut auf. Doch wie wird der Tampon richtig eingeführt?
Dazu muss man wissen, dass es grundsätzlich zwei Tamponarten gibt.
1. Digital-Tampons
2. Tampons mit Applikator
(1) Digital-Tampons werden- wie der Name schon sagt (vom lat. Digitus: Der Finger) mit den Fingern eingeführt.
(2) Tampons mit Applikator enthalten eine Einführhilfe.
Verrutschen oder gar aus der Scheide herausrutschen kann der Tampon in der Regel nicht- sofern man ihn richtig eingeführt hat. Und das lässt sich ganz leicht überprüfen. Spürt man den Tampon nicht mehr, so sitzt er richtig. Auch die Gefahr, dass der Tampon im Körper verloren geht oder gar in die Gebärmutter abrutscht, ist nicht gegeben. Wenn der Tampon richtig sitzt wird er von der Beckenbodenmuskulatur gehalten und kann auch gar nicht in die Gebärmutter oder weiter ins Körperinnere abrutschen. Zumal der Eingang in die Gebärmutter für einen Tampon eh viel zu klein wäre. Außerdem befindet sich an jedem Tampon ein Rückholbändchen.
Der Tampon Check
Die größte Konkurrenz des Tampons ist immer noch die Binde bzw. die Slipeinlage. Die meisten Frauen, die keine Tampons verwenden, greifen auf diesen äußeren Menstruationsschutz zurück. Zu Recht? Nein, mit Sicherheit nicht. Denn so ein Tampon bringt viele Vorteile mit sich:
- Zum einen sind Tampons klein und handlich und können jederzeit überall mit hingenommen werden ohne dass es groß auffallen würde.
- Außerdem kann eine Frau mit Tampons auch während der Regel ihren sportlichen Aktivitäten oder z.B. dem Schwimmen nachgehen. Gerade bei körperlichen Aktivitäten wie dem Schwimmen, wo das Blut sowieso automatisch sich schneller den Weg nach außen bahnt, ist der Tampon die Ideallösung. Nach der sportlichen Betätigung sollte der Tampon allerdings gewechselt werden
- Zuguterletzt ist für viele natürlich auch die Hygiene ein wesentlicher Aspekt. Der Tampon saugt das Blut direkt im Körperinneren auf. Unangenehme Geruchsbildung kann nicht so schnell wie bei einer Binde entstehen.
Alles in allem ist der Tampon derzeit eines der beliebtesten Mittel für den Menstruationsschutz für alle Frauen. Und eine Menge objektiver Gründe tragen dem schlussendlich auch Rechnung.
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